Kollektive Verwertung

Eine Verwertung von Urheberrechten durch den einzelnen Rechteinhaber/innen ist oft nicht möglich oder nicht sinnvoll. Die Verwertungsgesellschaften nehmen in diesen Fällen eine wichtige Mittlerfunktion ein. Sie können im Interesse der Nutzer/innen die Verwendung von Werken von über 65‘000 Schweizer Rechteinhabern erlauben. Gleichzeitig erhalten die Künstler/innen so ein angemessenes Entgelt für ihre Kunst.

In der Schweiz gibt es fünf Verwertungsgesellschaften, nämlich

 

 

In gewissen Fällen ist eine kollektive Verwertung gesetzlich vorgeschrieben. Dazu gehört beispielsweise der Einzug der Fotokopiervergütung, welcher die ProLitteris vornimmt.

Über ein System von Gegenseitigkeitsverträgen mit ausländischen Verwertungsgesellschaften können sie darüber hinaus auch die Nutzung von Werken einer sehr grossen Zahl ausländischer Künstler/innen ermöglichen.