Gesundheitsaussenpolitik und der Zugang zu Heilmitteln

Schutz des Geistigen Eigentums im Rahmen der schweizerischen Gesundheitsaussenpolitik

Im 2019 hat der Bundesrat die überarbeitete Gesundheitsaussenpolitik für die Jahre 2019 bis 2024 verabschiedet (GAP; Link zum verabschiedeten Dokument der GAP, pdf). Diese gibt der Schweiz für zentrale globale Gesundheitsfragen Leitprinzipien und Aktionsfelder vor. Eines der sechs prioritären Aktionsfelder der GAP zielt auf einen verbesserten Zugang zu Heilmitteln ab. Das IGE bringt in die Arbeiten und Positionen der GAP sein Fachwissen ein, u.a. zur Rolle des Geistigen Eigentums als Schlüsselanreiz für die Erforschung und Entwicklung neuer Medikamente und zum Spannungsfeld zwischen IP-Schutz und öffentlicher Gesundheit.

Der Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen hängt von zahlreichen Faktoren ab, u.a.

  • von der Forschung und Entwicklung,
  • der Finanzierung und dem Schutz des Geistigen Eigentums (IP),
  • der Marktzulassung,
  • den Lieferketten und Verteilkanälen,
  • der Ausgestaltung des Gesundheitssystems und der Infrastruktur allgemein,
  • den Rahmenbedingungen einer Volkswirtschaft.


Gerade der Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln ist sowohl in Ländern mit tiefem und mittlerem Einkommen wie auch in Ländern mit hohem Einkommen (z.B. der Schweiz) eine komplexe Herausforderung und bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung. Eine grafische Darstellung wichtiger Zugangsfaktoren findet sich im Flyer „What drives access to quality medical products for all“ (pdf).
 
Zur Umsetzung der Gesundheitsaussenpolitik stimmen sich die mit den Themen und Aktionsfeldern befassten Stellen der Bundesverwaltung eng ab. Sie stellen eine kohärente Interessenvertretung der Schweiz sowohl auf internationaler wie auch auf nationaler Ebene sicher.

 
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