Ellen Zander ist Schweizer und Europäische Patentanwältin mit dem Hintergrund Physik. Seit 2023 leitet sie gemeinsam mit ihrem Geschäftspartner eine eigene Patentanwaltskanzlei in Luzern.
IGE: Was fasziniert Sie am Geistigen Eigentum?
Ellen Zander: Das Immaterialgüterrecht ist ein sehr vielseitiges und spannendes Themengebiet. Jede Idee und Erfindung ist einzigartig und erfordert immer wieder die Einarbeitung in neue Bereiche. Kein Mandat gleicht dem anderen, und genau diese Vielfalt macht die Arbeit so abwechslungsreich. Besonders interessant finde ich, die Entwicklung ganzheitlicher IP-Strategien, die verschiedenen Schutzrechtsarten, wie beispielsweise Patente, Marken, und Designs, gleichermassen berücksichtigt und sinnvoll miteinander verknüpft. So lässt sich die Innovation am Ende optimal, umfassend und nachhaltig schützen.
Weshalb wollten Sie diesen Lehrgang absolvieren?
Im Vordergrund stand die Vorbereitung auf die Schweizer Patentanwaltsprüfung. Es zeigte sich jedoch schnell, dass aufgrund der ausführlichen und klar vermittelten Thematiken, auch unabhängig von der Schweizer Patentanwaltsprüfung der Lehrgang sehr bereichernd sein kann. Ich empfehle den Lehrgang gerne weiter, auch an diejenigen, welche sich ohne Absicht die Schweizer
Patentanwaltsprüfungsprüfung ablegen zu wollen, weiterbilden wollen.
Wie lautet Ihr Fazit?
SIPSA-Lehrgang war für mich sehr bereichernd und hat eine fundierte Wissensbasis rum um das Schweizer Immaterialgüterrecht vermittelt. Die Referentinnen und Referenten überzeugten nicht nur mit ihrer fachlichen Kompetenz, sondern konnten auch mit vielen Beispielen aus der Praxis das Wissen anschaulich vermitteln.
Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Besonders geschätzt habe ich die freundliche Atmosphäre und gute Zusammenarbeit mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Referentinnen und Referenten. Der Austausch untereinander war stets offen und bereichernd. Zudem war ein Highlight des Lehrgangs der Ausflug und Kurstag in St. Gallen beim Bundespatentgericht.