Anwendungsfragen erweiterter Kollektivlizenzen

Mit der soeben abgeschlossenen Revision des Urheberrechtsgesetzes wird in das schweizerische Recht ein neues Instrument zur Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten eingefügt: die erweiterte Kollektivlizenz. Sie erlaubt schweizerischen Verwertungsgesellschaften, unter bestimmten Voraussetzungen Lizenzen auch für die Nutzung von Werken und Darbietungen zu erteilen, die gar nicht zu ihrem anvertrauten Repertoire gehören. Das Instrument wurde aus dem skandinavischen Urheberrecht übernommen, wo es seit über 50 Jahren mit Erfolg angewandt wird.

 

Die Anwendung erweiterter Kollektivlizenzen in der schweizerischen Praxis wird insbesondere zu Beginn zahlreiche Fragen aufwerfen. Wer darf unter welchen Voraussetzungen eine solche Lizenz erteilen? Wer kann eine solche Lizenz für welche Nutzungen erhalten? Wie wird das gesetzlich vorgeschrieben Opt-out-Recht umgesetzt? Welche Nutzungsdaten müssen Lizenznehmerinnen und Lizenznehmer der Verwertungsgesellschaft liefern, damit diese die Einnahmen korrekt verteilen kann? Und wie sieht eine solche korrekte Verteilung aus?

 

Im Vortrag wird die neue Regelung vorgestellt, und es werden erste Antworten auf  solche und weitere Anwendungsfragen gegeben.

 

Referenten

Dr. Willi Egloff

Rechtsanwalt

 

Datum

Mittwoch, 06. November 2019, 18.15 Uhr - Dauer ca. 75 Minuten Ab ca. 19.30 Uhr wird ein Networking-Apéro offeriert

 

Ort

Hotel Kreuz, Saal Anker

Zeughausgasse 41, 3011 Bern

 

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch beschränkt und eine Anmeldung daher erforderlich.

 

Anmeldefrist: 27. Oktober 2019

 
Anmeldung
 

Was ist die Vortragsreihe IP@6?

Unter diesem Link finden Sie allgemeine Information über die Veranstaltung IP@6:

 
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