Das IGE beteiligt sich aktiv an der Diskussion der WIPO über geistiges Eigentum und künstliche Intelligenz

04.06.2020 | IGE.IPI, Recht und Politik

Künstliche Intelligenz (KI) steht im Zentrum der vierten industriellen Revolution. Sie hat bereits weltweit einen Einfluss auf das tägliche Leben und wirkt sich auch auf das geistige Eigentum aus. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hat ein zusammenfassendes Dokument über die Politik in den Bereichen geistiges Eigentum und künstliche Intelligenz veröffentlicht. Im Rahmen eines für alle offenen Prozesses stellt dieses Dokument eine Liste der Auswirkungen der KI auf die Politik des geistigen Eigentums auf und greift die Fragen auf, die sich die Entscheidungsträger stellen müssen.

 

Das IGE hatte die Gelegenheit, zur ersten Version dieses Dokuments Stellung zu nehmen, und freut sich über die Teilnahme der interessierten Kreise der Schweiz, vor allem des Verbands der freiberuflichen Europäischen und Schweizer Patentanwälte (VESPA/ACBSE), des Digital Law Center der Universität Genf und des Lehrstuhls für Innovationsrecht der Universität Neuenburg. Die 250 Stellungnahmen aus der Schweiz und der ganzen Welt sind hier einsehbar.

 

Auf der Grundlage des erweiterten Dokuments findet vom 7. bis 9. Juli 2020 während drei Tagen die zweite Tagung der WIPO-Diskussion zu den Themen geistiges Eigentum und künstliche Intelligenz in Form eines virtuellen Treffens statt. Die Sitzungen sind jeweils zwischen 13 Uhr und 15 Uhr geplant (mitteleuropäische Zeit), um ein möglichst breites Publikum zu erreichen (Informationen zur Konferenz).

 

Das IGE arbeitet in den Themenbereichen KI und geistiges Eigentum eng mit dem Center for Intellectual Property & Competition Law (CIPCO) der Universität Zürich zusammen.

 

Weitere Informationen: Medienmitteilung der WIPO

 

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