Nationaler Zukunftstag: Kinder besuchen das IGE

09.11.2018 | IGE

Am Schweizer Zukunftstag besuchten elf Mädchen und Jungen das IGE und erhielten einen spannenden Einblick in die Arbeit ihrer Eltern. Wir wollten von ihnen wissen, was sie selber erfinden würden.

 

Ein Blick auf die Welt der Marken, Patente und Designs: Am 8. November schnupperten Kinder im Rahmen des Nationalen Zukunftstages im Eidg. Institut für Geistiges Eigentum (IGE).

 

Nach der Begrüssungsrunde um 8:30 Uhr folgt schon der erste Programmpunkt: Die jungen Gäste werfen im IGE-Archiv einen Blick auf historische Dokumente und Produktmuster. Wenig später lernen sie, was ein Design und eine Marke ist. Beim Besuch bei der Geschäftsstelle von Stop Piracy, die das IGE führt, lernen sie gefälschte Produkte von Originalen zu unterscheiden.

 

Am Nachmittag schauen die Kinder ihren Eltern bei der Arbeit über die Schulter. Zum Abschluss des abwechslungsreichen Tages gibt’s ein Zvieri und zum Andenken eine Mütze mit IGE-Logo.

 

Wir bedanken uns bei den jungen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse. Es war für alle Teilnehmenden ein ganz besonderer Tag.

 

Drei Kinder erzählen: «Ich würde eine Aufräum-Maschine erfinden»

 

Fiona (11): «Mir hat am besten gefallen, dass wir mit dem Programm Scratch ein Spiel programmiert haben», erzählt Fiona. Nach der Schule möchte sie in einem Spital die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit beginnen. «Ich arbeite gerne mit Menschen und möchte, dass es ihnen gut geht.» Wenn sie die Möglichkeit hätte, würde sie ein Heilmittel gegen Krebs erfinden. Die Arbeit ihres Vaters (Informatiker) findet Fiona spannend, aber im Büro arbeiten sei nicht so ihr Ding.

 

Jules (13): «Ich fand den Besuch bei Stop Piracy sehr spannend. Wir konnten an Produkten selber herausfinden, ob es sich um ein Original oder eine Fälschung handelt», erzählt Jules. Als Erfinder würde er einen Roboter erschaffen, der seine Hausaufgaben erledigt. Sein Traumberuf ist Mediamatiker. «Mir gefällt die Mischung aus Informatik und gestalterischer Arbeit.» Die Aufgabe seines Vaters (Markenprüfer) im IGE gefällt ihm. Er könnte sich durchaus vorstellen, dies auch einmal zu tun.

 

Alexandra (12):  Auch ihr hat das Programmieren mit Scratch sehr gut gefallen – und der Besuch bei Stop Piracy. «Was ich selber erfinden würde? Hmmm… Eine Maschine, die immer mein Zimmer aufräumt», sagt sie lachend. Alexandra möchte einmal Medizinische Praxisassistentin werden. Ihre Mutter (Übersetzerin) habe einen coolen Job. «Ich konnte heute am Computer sogar mit ihr eine News-Mitteilung übersetzen», erzählt sie stolz.

 

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